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Archive for the ‘Japan’ Category

Akutagawa Ryunosuke oder: nur nicht den Kopf verlieren!

Tuesday, August 7th, 2007

Das e-Journal Japan Focus, dessen Artikel eigentlich immer äußerst interessant und von bekannten Wissenschaftlern geschrieben sind, hat vor ein paar Tagen eine Kurzgeschichte von Akutagawa Ryunosuke in englischer Übersetzung von Jay Rubin veröffentlicht. Jay Rubin dürfte englischsprachigen Lesern japanischer Literatur des 20. Jahrhunderts durch seine Murakami Haruki Übersetzungen wohlvertraut sein. Letztes Jahr erschien ein Reprint von Akutagawas bekanntestem Buch, der Kurzgeschichtensammlung “Rashomon“, aus der auch die Vorlage für den großartigen Film gleichen Namens stammt, neu übersetzt von Jay Rubin und mit einem Vorwort versehen von - Murakami Haruki - um den Kreis wieder zu schließen. In diesem Band findet sich die “Story of a Head That Fell Off”, die nun bei Japan Focus nachzulesen ist.
Geschrieben 1917, aber von wohl immerwährender Aktualität handelt sie von menschlicher Schwäche und Dummheit, die zu großen und kleinen Kriegen führt, aber auch von Momenten der Einsicht. Aus diesen Hoffnung zu schöpfen wäre aber wohl leider naiv, denn wie heißt es in der Geschichte: “It is important–even necessary–for us to become acutely aware of the fact that we can’t trust ourselves. The only ones you can trust to some extent are people who really know that.”
Lesen dringend empfohlen und dann am besten gleich den ganzen Band (auch die deutsche Fassung ist sehr gut) zulegen. Meiner Meinung nach ein Kernstück jedes gutsortierten Bücherregals!

The Box Man

Sunday, March 11th, 2007

Nachdem ich ja schon vor langem mal ausführlich über Abe Kobo geschrieben habe, möchte ich hier einen Kurzfilm empfehlen, der auf dem Roman The Box Man von eben diesem Autor basiert. Schöne Sache!

Natsume Sosekis Botchan, oder: ein Edoko in der Provinz

Thursday, October 19th, 2006

Erst in den letzten Tagen kam ich endlich dazu den Klassiker “Botchan” (“Der Tor aus Tokio” auf Deutsch) zu lesen. Daraufhin kann ich sagen, die Beliebtheit dieses Romans wundert mich nicht. Die Geschichte des jungen aus Tokyo stammenden “Botchan” (eigentlich ist dies der Kosename, den sein Kindermädchen ihm gab), der recht leichtfertig und sprunghaft durchs Leben schlittert ist sehr amüsant. Mit viel Ironie und Humor werden Charaktere geschildert, auf die er trifft und mit denen er meist aneckt. Stadt- und Landmenschen werden hierbei gleichermaßen auf die Schippe genommen und die geschilderten Charakter, die sicher als typisch für ihre jeweiligen Herkunftsregionen in Japan gelten morgen, sind wohl doch überall in der Welt wieder zu entdecken. So ist der Roman von Natsume Soseki gleichzeitig sehr japanisch und doch universell.
Die Probleme eines echten “Edoko” einem “Kind Tokyos”, der direkt nach Beendigung seiner Ausbildung ohne sich viel dabei zu denken eine Lehrerstelle in einer Provinzschule animmt, sind mehr oder minder ernst, manchmal haarsträubend und meistens wirklich witzig. Der Autor selbst hat einige Zeit auf dem Lande unterrichtet, was sicherlich der sehr lebendigen Erzählung zu Gute gekommen ist. Diese wurde sehr gut von Joel Cohn 2005 neu ins Englische übertragen. Die deutsche Übersetzung ist älter, und meiner Meinung nach kommt schon der Titel “Der Tor aus Tokio” etwas unglücklich daher und trifft nicht ganz den Geist des Buches. Dann ist mir das Beibehalten des Originaltitels, wie im Englischen, mit einer Erklärung im Vorwort doch sehr viel lieber. Auf Englisch las sich der Roman jedenfall sehr flott und unterhaltsam, was auf den anderen humorvollen Roman “Ich der Kater” des selben Autors nicht immer so zutrifft. Dieser hat zwar auch in seiner Darstellung der verschrobenen alten Gelehrten aus der Sicht eines ebenso etwas schrulligen Katers viele amüsante Momente und gibt viel vom Japan der Meiji-Zeit wieder, doch birgt er auch einige Längen, durch die ich mich etwas durchbeißen musste. Das ist bei Botchan überhaupt nicht der Fall.
Botchan mag vielleicht sprachlich kein Meisterwerk sein, doch ist die Geschichte mit soviel Charme erzählt, dass der Rang eines Klassikers nicht zu hoch erscheint.

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Watashi aus dem hartgekochten Wunderland

Tuesday, May 16th, 2006

Da in letzter und in nächster Zeit einige Romane von Murakami Haruki auf dem deutschen Büchermarkt neu und wieder erscheinen, ist der hierzulande berühmteste japanische Autor mal wieder groß im Gespräch. Es ist bekanntlich nicht das erste Mal, denn schließlich schaffte es Murakamis Roman “Gefährliche Geliebte” das Literarische Quartett zu sprengen und so nebenbei auch in die deutschen Bestsellerlisten zu gelangen. Da unter den wiedererschienenen auch mein Murakami-Favorit “Hard-boiled Wonderland und Das Ende der Welt” ist, hab ich mal einen kleinen Rundblick gewagt. (more…)

Kunikida Doppo, oder: wie man es schafft für Flusswesen zum unvergesslichen Menschen zu werden

Thursday, January 12th, 2006

Liest man eines meiner Lieblingsbücher Rashomon. Ausgewählte Erzählungen” von Akutagawa Ryunosuke aufmerksam, stößt man in der Phantasy-Erzählung “Kappa” auf den Namen Kunikida Doppo. Eine Büste des japanischen Schriftstellers dieses Namens wird hier neben den Büsten Nietzsches, Tolstois, Strindbergs und Wagners von dem Phantasievolk der Kappa als Heiligenbildnis verehrt. Grund genug diesen Schriftsteller etwas näher zu betrachten. (more…)

Abe Kobo, oder: Wie man Albträume in Literatur verpackt

Sunday, January 23rd, 2005

Den Ehrenplatz des ersten hier in diesem Blog besprochenen Schriftstellers erhält Abe Kobo. Diesen Platz hat er sich insofern verdient, weil er der japanische Schriftsteller ist, der es schafft, den Leser am meisten durch Geschichten, die von Realität ganz selbstverständlich in die surrealsten Albtraumwelten abgleiten, zu irritieren.
Gegen Abe wirkt der hierzulande seit dem Eklat beim Literarischen Quartett so populäre Murakami Haruki, was absurde Einfälle angeht, wie ein Waisenkind. Abe Kobo lässt seinem Protagonisten Kresse an den Beinen wachsen, oder ihn Meerjungfrauen in der Badewanne halten, sich ein fremdes Gesicht überstülpen um die eigene Frau zu verführen, oder friert ihn 800 000 Jahre lang ein - und all dies ohne sich dabei ihn die Drei-Groschen-Science-Fiction-Roman Ecke zu manövrieren.
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